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Antihistaminika

Wirkung

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen H1-Antihistaminika der ersten und zweiten Generation. H1-Antihistaminika der 2. Generation stellen eine Weiterentwicklung dar, da sie selektiver an die peripheren H1-Rezeptoren binden und weniger die Blut-Hirn-Schranke passieren. Damit wird das Auftreten von Müdigkeit, Schläfrigkeit und Schwindel nach Einnahme verringert.1

Jedoch wird durch die Bindung des Wirkstoffes an die H1-Rezeptoren lediglich die Aktivierung des H1-Rezeptors verhindert. Die Histaminausschüttung aus den Mastzellen nach IgE-Bindung bleibt weiterhin vorhanden. Antihistaminika wirken damit nur reaktiv gegen die Krankheit.2

 

Referenzen

  1. K. Yanai, B. Rogala, K. Chugh, E. Paraskakis, A.N. Pampura & R. Boev (2012) Safety considerations in the management of allergic diseases: focus on antihistamines, Current Medical Research and Opinion, 28:4, 623-642, DOI: 10.1185/03007995.2012.672405
  2. Zuberbier T., Grattan C. and Maurer M. (Ed.) 2010. Urticaria and Angioedema. Springer Verlag Berlin Heidelberg 2010

 

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