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Chronische Urtikaria unterschätzt? – AWARE-Studie behandelt Daten zur cU
Chronische spontane Urtikaria (csU) – eine beunruhigende Erkrankung mit einer weltweiten Prävalenz von 0,1 – 1 %.
Wie werden verfügbare Behandlungsoptionen eingesetzt und wie wirkt sich diese unberechenbare Erkrankung auf die Lebensqualität von H1-Antihistaminika-refraktären Patient*innen aus? Unterscheidet sich der Therapieverlauf in der Klinik von dem in der Niederlassung? Leiden ältere Patient*innen anders als jüngere? Wie verändert sich der Einsatz der Medikamente mit der Verfügbarkeit von Biologika? Wie werden die Patient*innen durch die verschiedenen Zustände und Medikationen beeinträchtigt? Wo gibt es Unterschiede im internationalen Vergleich? Hierauf gab die AWARE-Studie Antworten.
Mit weltweit mehr als 5100 Teilnehmer*innen ist AWARE eine der größten jemals durchgeführten Studien zur Versorgungssituation von Patient*innen mit chronischer Urtikaria (cU).1
Zu Studienbeginn waren 79 % der deutschen Patient*innen nicht ausreichend behandelt – mit entsprechenden Folgen: sie mussten mit Einschränkungen ihrer Leistungsfähigkeit bei der Arbeit und im Privatleben bei zugleich erheblich reduzierter Lebensqualität zurechtkommen. Ein Faktor hierfür war eine fehlende oder nur unzureichende Umsetzung des geltenden Therapiealgorithmus für csU.2
Referenzen
- Novartis data on file. Novartis Pharma GmbH, Sophie-Germain-Straße 10, 90443 Nürnberg. 2018.
- Maurer M, Staubach P, Raap U, et al. H1-antihistamine-refractory chronic spontaneous urticaria: It’s worse than we thought – first results of the multicenter real-life AWARE study. Clin Exp Allergy. 2017;47(5):684-692.