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Häufige Fragen zum Thema Brustkrebs 

 

1. Was ist Brustkrebs eigentlich – und was passiert dabei in meinem Körper?

Das ist eine der wichtigsten Fragen, die Sie sich gerade stellen – und es ist gut, dass Sie sie stellen. Je besser Sie verstehen, was in Ihrem Körper passiert, desto leichter wird es, die nächsten Schritte zu gehen.

Erst einmal: Was ist die Brust überhaupt?
Ihre Brust besteht aus Fett-, Drüsen- und Bindegewebe. Im Inneren befinden sich Drüsenläppchen – das sind kleine Einheiten, in denen nach einer Geburt Muttermilch gebildet wird. Diese Drüsenläppchen sind über feine Milchgänge miteinander verbunden, die schließlich in der Brustwarze münden. Die Brust liegt dem Brustmuskel auf und wird von einem feinen Netz aus Blutgefäßen und Lymphbahnen durchzogen.

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Schematische Darstellung der Brust
  

Was passiert bei Brustkrebs?
Unser Körper erneuert seine Zellen ständig – das ist normal und lebensnotwendig. Manchmal verändert sich dabei eine Zelle so, dass sie sich nicht mehr an die normalen Regeln hält: Sie wächst unkontrolliert und teilt sich immer weiter. Genau das ist Krebs.

Bei Brustkrebs passiert das meist in den Zellen der Milchgänge – diese Form nennt man duktales Mammakarzinom und sie macht etwa 70–80 % aller Brustkrebserkrankungen aus. Seltener beginnt der Krebs in den Drüsenläppchen selbst – das ist dann ein lobuläres Mammakarzinom, das etwa 10–15 % der Fälle ausmacht.1

Brustkrebs ist eine systemische Erkrankung – was bedeutet das?
Das ist etwas, das wir gemeinsam verstehen müssen, weil es für Ihre weitere Behandlung wichtig ist.

„Systemisch" bedeutet: Brustkrebs betrifft nicht nur eine einzelne Stelle in Ihrer Brust. Krebszellen können sich – oft sehr früh und lange unbemerkt – über die Lymphbahnen oder die Blutbahn im Körper verteilen. Die Lymphbahnen durchziehen das gesamte Brustgewebe und sind Teil Ihres Immunsystems. Einzelne Krebszellen können sich vom ursprünglichen Tumor lösen und über diese Wege an andere Orte im Körper gelangen.

Das erklärt auch, warum eine Operation allein – so wichtig sie ist – oft nicht ausreicht: Selbst wenn der Tumor vollständig entfernt wurde, können einzelne Krebszellen im Körper zurückgeblieben sein, die man weder sehen noch spüren kann. Genau deshalb ist eine weiterführende Behandlung nach einer Operation so entscheidend. Dies wird häufig auch als adjuvante Therapie bezeichnet. Sie zielt darauf ab, auch diese unsichtbaren Zellen zu bekämpfen und das Risiko eines Rückfalls zu senken.

Und was haben Hormone damit zu tun?
Bei etwa zwei Dritteln aller Brustkrebspatientinnen wächst der Tumor hormonabhängig – das heißt, er hat Bindungsstellen (sogenannte Rezeptoren) für die weiblichen Hormone Östrogen oder Progesteron. Diese Hormone regen normalerweise das Wachstum von Brustdrüsenzellen an – leider aber auch das Wachstum hormonsensitiver Krebszellen. Die gute Nachricht: Genau hier kann eine gezielte Therapie ansetzen. Bestimmte Medikamente blockieren diese Rezeptoren und stoppen so das Wachstum des Tumors.

Brustkrebs ist häufig – Sie sind nicht allein
Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr erkranken über 70.000 Frauen2. Das bedeutet: Es gibt viel Erfahrung, viel Forschung und viele wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Und es bedeutet vor allem: Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen.

 

Welche Risikofaktoren gibt es – und warum könnte es mich betreffen?

Diese Frage stellen sich fast alle Patientinnen. Und sie ist absolut verständlich. Die ehrliche Antwort: In den meisten Fällen lässt sich keine eindeutige Ursache für eine Brustkrebserkrankung benennen. Das kann merkwürdig klingen – aber es bedeutet auch: Es ist nicht Ihre Schuld.

Es gibt verschiedene Faktoren, die das Risiko erhöhen können. Manche davon sind beeinflussbar, andere nicht.

Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können:

  • Alter: Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter, besonders ab 50 Jahren
  • Familiäre Vorbelastung: Wenn Mutter, Schwester oder Tochter an Brustkrebs erkrankt sind
  • Genetische Veranlagung: z. B. Veränderungen der BRCA-Gene
  • Frühe erste Periode oder später Beginn der Wechseljahre – beides verlängert die Zeit, in der der Körper Östrogen produziert
  • Kinderlosigkeit oder erste Geburt nach dem 30. Lebensjahr
  • Geringe oder keine Stillzeit


Faktoren, die beeinflussbar sind:

  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Übergewicht und ungesunde Ernährung
  • Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren
  • Diabetes mellitus
  • Umwelteinflüsse, z. B. Strahlung


Was bedeutet das für Sie persönlich?
Vielleicht kennen Sie bei sich den einen oder anderen dieser Faktoren. Vielleicht nicht. Beides ist möglich – und beides ist kein Urteil über Ihren Lebensstil oder Ihre Entscheidungen. Brustkrebs kann jede Frau treffen, mit oder ohne Risikofaktoren.

Was jetzt zählt, ist nicht das Warum – sondern der nächste Schritt nach vorne.

 

  1. Früher Brustkrebs. Informationen für Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium (HR+/HER2-), FA-11376650-1, Stand 10/2025, Novartis Pharma AG.
  2. Zentrum für Krebsregisterdaten, Robert Koch-Institut (Stand: 30.09.2024).

 

2. Welche Arten von Brustkrebs gibt es – und welche habe ich?

„Brustkrebs" – dieses eine Wort klingt, als gäbe es nur eine Erkrankung. Dabei ist es eher ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Tumorformen. Das ist wichtig zu wissen, denn von der genauen Art Ihres Brustkrebses hängt ab, wie er behandelt wird – und welche Chancen die Therapie hat.

Erste Unterscheidung: Hat der Krebs sich ausgebreitet?
Die erste wichtige Frage ist, ob der Tumor auf die Brust begrenzt ist oder ob er sich bereits in andere Körperregionen ausgebreitet hat.

Brustkrebs im Frühstadium bedeutet, dass der Krebs noch keine Metastasen – also keine Tochtergeschwülste in anderen Organen – gebildet hat. Das ist die häufigste Form: Etwa vier von fünf Frauen erhalten diese Diagnose. Die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen sind hier besonders gut.

Metastasierter Brustkrebs bedeutet, dass Krebszellen über die Lymph- oder Blutbahnen in andere Körperregionen gewandert sind und sich dort angesiedelt haben. Etwa drei von 100 Frauen erhalten diese Diagnose direkt bei Erstdiagnose1. Bei Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium kann es im weiteren Verlauf zu einem Rückfall mit Metastasen kommen – auch das werden wir gemeinsam im Blick behalten.

Zweite Unterscheidung: Ist der Krebs bereits ins Gewebe eingewachsen?
Nicht-invasiver Brustkrebs (auch Brustkrebs-Vorstufe genannt) bedeutet, dass sich Zellen zwar krankhaft verändert haben, aber noch nicht in das umliegende Gewebe eingedrungen sind. Die bekannteste Vorstufe ist das DCIS (Ductales Carcinoma in situ) – echte Krebszellen in den Milchgängen, die noch „vor Ort" geblieben sind. Das DCIS ist in der Regel heilbar, wird aber ähnlich wie ein invasiver Tumor behandelt, um ein Fortschreiten zu verhindern.2

Invasiver Brustkrebs bedeutet, dass Krebszellen bereits in das umliegende Brustgewebe eingewachsen sind. Die zwei häufigsten Formen sind der invasive duktale Brustkrebs (entsteht in den Milchgängen, ca. 70–80 % der Fälle) und der invasive lobuläre Brustkrebs (entsteht in den Drüsenläppchen, ca. 10–15 % der Fälle). Bei den meisten Patientinnen lassen sich diese Formen gut behandeln – mit einer hohen Heilungschance.

Dritte Unterscheidung: Wie „tickt" der Tumor?
Das ist die Frage, die für Ihre ganz persönliche Behandlung besonders entscheidend ist. Dafür schaut man sich die Oberfläche der Krebszellen an: Trägt der Tumor bestimmte Bindungsstellen (Rezeptoren), die sein Wachstum antreiben?

Hormonrezeptorpositiver Brustkrebs (HR+): Der Tumor hat Andockstellen für die weiblichen Hormone Östrogen und/oder Progesteron – diese regen sein Wachstum an. Mit etwa 90 % ist das die häufigste Form. Die gute Nachricht: Genau dieser Mechanismus lässt sich gezielt blockieren.2

HER2-positiver Brustkrebs: Der Tumor trägt besonders viele Rezeptoren für den Wachstumsfaktor HER2, der sein Wachstum zusätzlich ankurbelt. Etwa 25–30 % der Brustkrebstumoren sind HER2-positiv. Auch hier gibt es wirksame, gezielte Therapien.2

Triple-negativer Brustkrebs: Der Tumor hat keine dieser Rezeptoren – er wächst unabhängig von Hormonen und HER2. Diese Form macht etwa 15 % der Fälle aus und gilt als aggressiver. Sie wird anders behandelt als hormonabhängige Formen.2

Und der Menopausenstatus – warum ist der wichtig?
Ob Sie sich vor oder nach den Wechseljahren befinden, spielt für die Wahl Ihrer Therapie eine entscheidende Rolle. Der Grund: Vor der Menopause produzieren die Eierstöcke noch aktiv Östrogen. Nach der Menopause übernehmen andere Körpergewebe diese Funktion in geringerem Maß. Je nachdem, in welcher Phase Sie sich befinden, wird Ihre Antihormontherapie entsprechend angepasst.

Was bedeutet das für Sie persönlich?
Diese verschiedenen Merkmale ergeben zusammen ein ganz individuelles Bild Ihrer Erkrankung. Kein Brustkrebs ist wie der andere – und deshalb ist auch keine Therapie wie die andere. Ich werde Ihnen erklären, welche dieser Merkmale bei Ihnen vorliegen und was das für Ihre Behandlung bedeutet.

Gut vorbereitet ins nächste Gespräch
Es ist völlig normal, dass in dieser ersten Phase viele Informationen auf Sie einprasseln. Damit Sie nichts Wichtiges vergessen und gut vorbereitet in unsere nächsten Gespräche gehen können, gibt es eine Checkliste für das Arztgespräch

 

  1. https://www.leben-mit-brustkrebs.de (Zuletzt aufgerufen am 12.03.2026).
  2. Früher Brustkrebs. Informationen für Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium (HR+/HER2-), FA-11376650-1, Stand 10/2025, Novartis Pharma AG.

 

3. Was bedeutet ein frühes Stadium im Vergleich zu metastasiertem Brustkrebs?

Als Sie Ihre Diagnose erhalten haben, sind wahrscheinlich viele Begriffe gefallen, die sich fremd und einschüchternd angefühlt haben. „Stadium", „Metastasen", „TNM" – das klingt erst einmal wie eine andere Sprache. Lassen Sie uns das gemeinsam entschlüsseln.

Wie wird Brustkrebs eingeteilt?
Ärztinnen und Ärzte weltweit nutzen ein einheitliches System, um Brustkrebserkrankungen zu beschreiben: die sogenannte TNM-Klassifikation. Hinter diesen drei Buchstaben steckt Folgendes:

  • T steht für die Tumorgröße – wie groß ist der Tumor, und wie weit hat er sich in der Brust ausgedehnt? (T1 bis T4)
  • N steht für die Lymphknotenbeteiligung – sind Lymphknoten in der Achselhöhle oder anderswo vom Tumor befallen? (N0 = keine, bis N3 = viele)
  • M steht für Metastasen – hat sich der Krebs bereits in andere Körperregionen ausgebreitet? 
    (M0 = nein, M1 = ja)

Aus diesen drei Werten ergibt sich dann das Tumorstadium – von Stadium I bis IV. Je höher das Stadium, desto weiter fortgeschritten ist die Erkrankung.1

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Schematische Darstellung der Stadieneinteilung von Brustkrebs nach dem TNM-System
   

Was bedeutet „frühes Stadium"?
Brustkrebs im Frühstadium (Stadium I, II oder III) bedeutet: Der Tumor hat noch keine Metastasen in anderen Organen gebildet (M0). Das ist die häufigste Diagnose – etwa vier von fünf Frauen erhalten sie.

Das bedeutet auch: Die Heilungschancen sind gut. In der Regel wird der Tumor operativ entfernt, danach folgen Bestrahlung und eine medikamentöse Therapie. Ziel ist die vollständige Heilung.

Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, wie aggressiv der Tumor wächst. Dafür gibt es zwei weitere Werte:

  • Den Differenzierungsgrad (G1–G3): Er beschreibt, wie stark sich die Krebszellen von gesunden Zellen unterscheiden. G1-Tumoren wachsen langsam, G3-Tumoren aggressiver – und benötigen eine intensivere Therapie.
  • Den Ki-67-Index: Er misst, wie schnell sich die Tumorzellen teilen. Ein hoher Wert (ab 25 %) zeigt ein schnelles Wachstum an – solche Tumoren sprechen aber häufig gut auf eine Chemotherapie an, da diese vor allem schnell teilende Zellen angreift.1,2


Was bedeutet „metastasierter Brustkrebs"?
Metastasierter Brustkrebs bedeutet, dass Krebszellen die Brust verlassen haben und sich in anderen Körperregionen angesiedelt haben – zum Beispiel in den Knochen, der Lunge, der Leber oder – seltener – im Gehirn. Diese Ableger nennt man Metastasen. Das entspricht Stadium IV.

Etwa drei von 100 Frauen3 erhalten diese Diagnose direkt bei der Erstdiagnose. Häufiger entsteht metastasierter Brustkrebs als Rückfall – auch Rezidiv genannt – nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung eines frühen Brustkrebses.

Ein Rückfall kann auch lokal auftreten – das heißt, der Krebs kehrt in derselben Brust oder in der Brustwand zurück, ohne sich in andere Organe ausgebreitet zu haben. Das nennt man ein Lokalrezidiv.

Was ist der Unterschied in der Behandlung?
Das ist der entscheidende Punkt: Brustkrebs im Frühstadium wird mit dem Ziel der Heilung behandelt. Beim metastasierten Brustkrebs ist das Ziel ein anderes: die Erkrankung so lange wie möglich unter Kontrolle zu halten, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten. Metastasierter Brustkrebs ist heute in vielen Fällen eine chronische Erkrankung, mit der Frauen viele Jahre gut leben können.

Warum bleibt ein Rückfallrisiko – auch nach einer Operation?
Das ist etwas, das viele Patientinnen beschäftigt: „Der Tumor wurde doch entfernt – warum brauche ich dann noch eine weitere Behandlung?"

Die Antwort hängt damit zusammen, dass Brustkrebs eine systemische Erkrankung ist, wie wir bereits besprochen haben. Selbst wenn der Tumor vollständig entfernt wurde, können einzelne Krebszellen unsichtbar im Körper zurückgeblieben sein. Je mehr Lymphknoten befallen waren, desto höher ist das Risiko, dass solche Zellen vorhanden sind.

Genau deshalb ist die Weiterbehandlung nach der Operation so wichtig – sie zielt darauf ab, genau diese unsichtbaren Zellen zu bekämpfen und das Rückfallrisiko dauerhaft zu senken. Dranbleiben lohnt sich.

 

  1. Früher Brustkrebs. Informationen für Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium (HR+/HER2-), FA-11376650-1, Stand 10/2025, Novartis Pharma AG.
  2. S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms (Version 4.4).
  3. https://www.leben-mit-brustkrebs.de (Zuletzt aufgerufen am 12.03.2026).

 

4. Wie wird Brustkrebs diagnostiziert und was bedeuten meine Untersuchungsergebnisse?

Die Diagnose Brustkrebs kommt selten aus dem Nichts. Meistens steht am Anfang eine Auffälligkeit – ein Knoten, den Sie selbst ertastet haben, oder ein Befund beim Screening. Was danach folgt, kann sich anfühlen wie eine Flut an Untersuchungen. Hier ein Überblick, was die einzelnen Schritte bedeuten – und warum sie wichtig sind.

Der erste Schritt: Selbstuntersuchung und ärztliche Tastuntersuchung
Viele Frauen entdecken eine Veränderung in der Brust selbst – durch regelmäßiges Abtasten oder per Zufall. Wichtig zu wissen: Die meisten Knoten oder Veränderungen sind gutartig. Trotzdem gilt: Bei jeder Auffälligkeit – einem neuen Knoten, einer Formveränderung, einer Einziehung der Haut oder Absonderungen aus der Brustwarze – sollten Sie umgehend Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen aufsuchen. Dort werden im Zuge einer Anamnese Beschwerden, Vorerkrankungen, familiäre Risiken und Lebensgewohnheiten erfasst, bevor weitere Untersuchungen durchgeführt werden.

Die Selbstuntersuchung ersetzt nicht die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung – sie ergänzt sie.


Die wichtigsten Untersuchungsverfahren1 


A Mammografie – Röntgen der Brust
Die Mammografie ist das wichtigste Verfahren zur Früherkennung und Diagnose von Brustkrebs. Mit einer speziellen Röntgenuntersuchung können selbst kleinste Verdichtungen oder Mikrokalkablagerungen im Brustgewebe sichtbar gemacht werden, die noch nicht tastbar sind.

Für die Aufnahme wird die Brust kurz zwischen zwei Platten zusammengedrückt – das kann unangenehm sein, schädigt das Gewebe aber nicht. Es werden Aufnahmen aus zwei Richtungen gemacht.

Heutzutage kommen auch moderne Weiterentwicklungen wie die 3D-Mammographie (Tomosynthese) oder die Kontrastmittel-Mammographie zum Einsatz, da sie eine noch höhere Genauigkeit bieten.

Im Rahmen des gesetzlichen Mammografie-Screening-Programms wird allen Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre eine kostenfreie Untersuchung angeboten.

B Sonografie – Ultraschall der Brust
Die Ultraschalluntersuchung ist schmerzlos, schnell und ohne jede Strahlenbelastung. Sie eignet sich besonders gut zur Ergänzung der Mammografie – zum Beispiel bei dichtem Brustgewebe, bei jüngeren Frauen oder zur Abklärung unklarer Mammografie-Befunde. Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume) lassen sich im Ultraschall besonders gut von soliden Knoten unterscheiden. Diese Methode ist aber auch wichtig, um die Lymphknoten in der Achselhöhle zu beurteilen.

Die Elastografie ist eine mögliche Ergänzung zum Ultraschall, die die Gewebesteifigkeit misst. Da bösartige Tumoren oft härter sind als gutartiges Gewebe, kann dieses Verfahren helfen, verdächtige Befunde besser einzuordnen. 

C MRT – wenn mehr Klarheit nötig ist
Die Magnetresonanztomografie (MRT) liefert detaillierte Schnittbilder des Weichgewebes – ganz ohne Röntgenstrahlung. Sie ist kein Standardverfahren in der Routinediagnostik, wird aber eingesetzt, wenn Mammografie oder Ultraschall keine eindeutigen Ergebnisse liefern, oder bei Frauen mit erhöhtem genetischen Risiko.

D Weitere bildgebende Verfahren
Je nach Situation können zusätzliche Untersuchungen notwendig sein – zum Beispiel eine CT (Computertomografie) oder PET-CT, um die Ausbreitung des Tumors im Körper zu beurteilen, oder eine Szintigrafie zur Suche nach möglichen Knochenmetastasen. Welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam.
 

Die Biopsie – der entscheidende Schritt zur Diagnose


Kein bildgebendes Verfahren kann mit letzter Sicherheit sagen, ob eine Gewebeveränderung gut- oder bösartig ist. Das kann nur die Biopsie – die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe direkt aus der auffälligen Stelle.

Die Biopsie ist ein kleiner ambulanter Eingriff unter örtlicher Betäubung – Sie spüren dabei keinen Schmerz und können die Praxis noch am selben Tag verlassen. Meist wird eine feine Hohlnadel unter Ultraschallkontrolle in das verdächtige Gewebe vorgeschoben und mehrere kleine Proben entnommen (Stanzbiopsie). In bestimmten Fällen kommt eine Vakuumbiopsie zum Einsatz, bei der etwas mehr Gewebe entnommen wird – das erhöht die diagnostische Sicherheit.

Die entnommenen Proben werden dann von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Dabei wird nicht nur geklärt, ob Krebszellen vorhanden sind – sondern auch, welche Rezeptoren die Tumorzellen tragen (Östrogen, Progesteron, HER2) und wie aggressiv die Zellen wachsen. Diese Informationen sind die Grundlage für Ihre individuelle Behandlung.

Die Wächterlymphknoten-Biopsie
Um zu prüfen, ob sich Krebszellen bereits in die Lymphknoten ausgebreitet haben, wird häufig der sogenannte Wächterlymphknoten untersucht – der Lymphknoten, der dem Tumor am nächsten liegt. Ist er frei von Tumorzellen, kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass die Erkrankung noch auf die Brust begrenzt ist.

Flüssigbiopsie – ein modernes Ergänzungsverfahren
Eine neuere Methode ist die Flüssigbiopsie (Liquid Biopsy): Dabei wird statt Gewebe einfach Blut abgenommen und auf Tumorzellen oder genetische Veränderungen des Tumors untersucht. Sie ersetzt die klassische Gewebebiopsie nicht, kann aber wertvolle Zusatzinformationen liefern – zum Beispiel über das Rückfallrisiko oder das Ansprechen auf eine Therapie. 

 

  1. Früherkennung & Diagnose | Leben mit Brustkrebs (Zuletzt aufgerufen am 12.03.2026).

 

5. Welche Behandlungsmöglichkeiten für HR+/HER2- gibt es und warum wird mir genau diese Therapie empfohlen?

Es ist gut, dass Sie das fragen. Je besser Sie verstehen, was hinter dieser Therapie steckt und warum wir gemeinsam diesen Weg gewählt haben, desto sicherer werden Sie sich dabei fühlen. Und dieses Sicherheitsgefühl ist wichtig – es ist die Grundlage dafür, dass die Behandlung ihre volle Wirkung entfalten kann.

Was Ihr Befund bedeutet1 
Ihr Tumor ist hormonrezeptorpositiv und HER2-negativ – kurz HR+/HER2-. Das ist mit Abstand der häufigste Brustkrebstyp: Etwa drei Viertel aller Brustkrebserkrankungen gehören dazu. Was das konkret bedeutet: Die Krebszellen tragen auf ihrer Oberfläche viele Bindestellen für weibliche Hormone wie Östrogen. Diese Hormone regen das Tumorwachstum an. Das klingt erstmal beunruhigend – ist aber gleichzeitig eine wichtige Information, denn genau hier können wir therapeutisch ansetzen.


Welche Behandlungen es grundsätzlich gibt 
Bei frühem Brustkrebs wird mit dem klaren Ziel der Heilung behandelt – das nennt man kurative Behandlung. Es geht darum, den Krebs vollständig zu beseitigen und das Risiko eines Rückfalls so weit wie möglich zu minimieren. Dafür kommen in der Regel drei Behandlungsbausteine zum Einsatz – nicht immer alle, und nicht immer in derselben Reihenfolge:

Zunächst die lokalen Behandlungen, die direkt am Tumor ansetzen: die Operation zur Entfernung des Tumors – entweder brusterhaltend oder als vollständige Brustentfernung – sowie die Strahlentherapie, die anschließend verbliebene Krebszellen endgültig zerstören soll.

Ergänzend dazu kommen systemische, also medikamentöse Therapien, die über die Blutbahn im gesamten Körper wirken – auch dort, wo möglicherweise noch einzelne Krebszellen unbemerkt vorhanden sind. Bei HR+/HER2- Brustkrebs sind das vor allem die Antihormontherapie und zielgerichtete Therapien wie CDK4/6-Hemmer – bei erhöhtem Rückfallrisiko gegebenenfalls auch eine Chemotherapie.

Vor oder nach der Operation – was bedeutet das? 
Manchmal werden Teile der medikamentösen Therapie bereits vor der Operation eingesetzt – das nennt sich neoadjuvante Therapie. Ziel ist es, den Tumor vorab zu verkleinern, damit er leichter vollständig entfernt werden kann, und gleichzeitig zu sehen, wie gut er auf die Behandlung anspricht.

Die Therapie, die nach der Operation folgt, heißt adjuvante Therapie. Sie richtet sich gegen Krebszellen, die bei der Operation möglicherweise nicht entfernt werden konnten – sogenannte Mikrometastasen, die so klein sind, dass sie in bildgebenden Verfahren noch nicht sichtbar sind. Genau deshalb ist diese Anschlusstherapie so wichtig: Sie arbeitet unsichtbar, aber wirkungsvoll – und sie ist ein zentraler Baustein, um das Rückfallrisiko langfristig zu senken. Therapieverläufe sind dabei immer individuell und können in Dauer und Reihenfolge variieren.

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Möglicher Therapieverlauf der adjuvanten medikamentösen Therapie bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs
   

Warum bei HR+/HER2- oft eine Kombinationstherapie sinnvoll ist 
Bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs spielen neben den Hormonen zwei weitere Enzyme eine wichtige Rolle: CDK4 und CDK6. Sie sind in Krebszellen stärker aktiviert als in gesunden Zellen und treiben die Zellteilung an – manchmal sogar dann noch, wenn die Hormonversorgung bereits durch eine Antihormontherapie gebremst wird. Genau hier setzen CDK4/6-Hemmer an: Sie unterbrechen diesen zweiten Wachstumsmechanismus gezielt. In Kombination mit einer Antihormontherapie können sie das Rückfallrisiko weiter reduzieren.

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Prinzip der adjuvanten medikamentösen Therapie bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs
   

Warum genau diese Therapie für Sie 
Medizinische Leitlinien geben uns einen wichtigen Orientierungsrahmen – sie fassen zusammen, welche Behandlungen bei welchen Krebsarten wirken. Aber eine Leitlinie kennt nicht Ihr Leben. Nicht Ihren Alltag, Ihre Arbeit, Ihre Familie, Ihre Wünsche, Ihre Vorerkrankungen.

Deshalb wurde diese Entscheidung nicht über Ihren Kopf hinweg getroffen. Wir haben gemeinsam abgewogen – Ihr individuelles Rückfallrisiko, Ihre körperliche Situation, aber auch das, was Ihnen persönlich wichtig ist. Das nennt man Shared Decision Making, gemeinsame Entscheidungsfindung. Es ist heute anerkannter Standard guter medizinischer Praxis. Und Studien bestätigen, was viele Patientinnen aus eigener Erfahrung kennen: Wer versteht, warum man die ausgewählte Therapie macht, und wer dahintersteht, kommt besser und motivierter durch die Therapie.

Zusätzlich wurde Ihre Behandlung in einer Tumorkonferenz besprochen – einem regelmäßigen Treffen von Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen, die gemeinsam individuelle Behandlungspläne erarbeiten. Hinter dieser Empfehlung steckt also nicht eine einzelne Meinung, sondern gebündeltes Fachwissen – das eigens für Ihre Situation zusammengetragen wurde.

Dranbleiben – auch wenn es manchmal schwerfällt 
Eine Langzeittherapie ist kein geradliniger Weg. Es kann Momente geben, in denen der Alltag dazwischenkommt, Nebenwirkungen auftreten oder die Motivation ins Wanken gerät. Das kennen viele Patientinnen – und es ist völlig menschlich. Was dabei hilft: zu wissen, warum man es tut. Diese Therapie arbeitet jeden Tag für Sie – auch dann, wenn Sie es nicht spüren. Jede eingenommene Tablette, jede Spritze ist ein aktiver Schritt, mit dem Sie Ihr Rückfallrisiko weiter senken.

Und wenn doch mal etwas nicht stimmt – eine Nebenwirkung, eine Frage, ein Bauchgefühl: Das offene Gespräch mit uns ist immer der beste Weg. Nicht weil Sie müssen, sondern weil wir gemeinsam fast immer eine Lösung finden, die besser zu Ihrem Leben passt. Sie müssen das nicht alleine tragen.

Falls Sie sich bei etwas grundlegend unsicher fühlen, haben Sie außerdem jederzeit das Recht, eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Das ist ein ganz normaler und legitimer Teil der gemeinsamen Entscheidungsfindung.

 

  1. Früher Brustkrebs. Informationen für Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium (HR+/HER2-), FA-11376650-1, Stand 10/2025, Novartis Pharma AG.

 

6. Welche Nebenwirkungen können im Rahmen der Kombinationstherapie aus endokriner Therapie und CDK 4/6-Hemmer auftreten – und wie kann ich damit umgehen?

Es ist völlig normal, dass Sie sich fragen, was diese Therapie mit Ihrem Körper macht – und wie Sie damit umgehen können. Ich möchte heute offen mit Ihnen darüber sprechen, was auftreten kann, aber vor allem auch: was Sie selbst tun können, damit es Ihnen so gut wie möglich geht.

Was kann auftreten – und warum? 
Sie erhalten zwei Medikamente gleichzeitig: einen CDK4/6-Hemmer und eine antihormonelle Therapie. Beide Behandlungen können Nebenwirkungen verursachen – und manchmal ist es gar nicht so einfach zu sagen, welches Medikament was auslöst. Das ist kein Grund zur Sorge – aber ein guter Grund, aufmerksam zu sein und mir alles zu berichten, was Sie bemerken.

Wichtig zu wissen: Diese Therapie ist keine Chemotherapie. Sie greift gezielt in das Wachstum von Krebszellen ein, ohne dabei gesunde Zellen breit zu schädigen. Die Nebenwirkungen sehen deshalb anders aus als das, was manche Frauen von einer Chemo kennen.

Durch den CDK4/6-Hemmer können auftreten: Müdigkeit und Erschöpfung (sog. Fatigue), Haarausdünnung, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung, Übelkeit sowie Veränderungen der Blutwerte oder Leberwerte. Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, Bluttests und manchmal auch ein EKG wichtiger Bestandteil Ihrer Behandlung.

Durch die antihormonelle Therapie können auftreten: Gelenk- und Muskelschmerzen, Steifheitsgefühl (besonders morgens), Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Scheidentrockenheit, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme und Knochenschmerzen. Hintergrund: Durch den Hormonentzug können sich Sehnen und Muskeln leicht verkürzen, was sich wie ein Ziehen an den Gelenken anfühlt.

Das klingt erst mal nach viel – aber: Viele Frauen haben nur einzelne dieser Beschwerden, und die meisten lassen sich gut managen. Außerdem gilt: Die Stärke von Nebenwirkungen sagt nichts darüber aus, ob Ihre Therapie wirkt.
 

Was Sie selbst tun können – praktische Tipps 


Bei Müdigkeit und Erschöpfung: Verteilen Sie körperliche Aktivitäten gleichmäßig über den Tag. Schon 15 Minuten Bewegung an der frischen Luft können Ihr Energieniveau spürbar verbessern – versuchen Sie, sich dabei jeden Tag ein kleines bisschen zu steigern. Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus und kurze Ruhepausen. Vermeiden Sie bitte das Fahren oder Bedienen von Maschinen, wenn Sie sich kraftlos oder schwindelig fühlen.

Bei Gelenk- und Muskelschmerzen: Bewegung ist hier – auch wenn es paradox klingt – eines der wirksamsten Mittel. Yoga, Walken oder gezielte Dehnübungen helfen, die Gelenke beweglich zu halten. Für die Finger gibt es spezielle Übungen, die Sie einfach googeln können – sie fördern nebenbei auch die Konzentration. Bei stärkeren Beschwerden kann ich Ihnen gerne eine Überweisung zur Physiotherapie ausstellen.

Bei Hitzewallungen: Regelmäßige Bewegung, bei der Sie leicht ins Schwitzen kommen (mindestens dreimal pro Woche) kann helfen, die Intensität der Wallungen mit der Zeit zu reduzieren. Und hier noch ein bewährter Tipp: Tauchen Sie zwei- bis dreimal täglich Ihre Unterarme für etwa eine halbe Minute in kaltes Wasser. Es braucht ein paar Tage, bis es wirkt – aber viele Frauen erleben danach eine deutliche Verbesserung.

Bei Übelkeit: Nehmen Sie Ihre Medikamente immer zu einer Mahlzeit ein, nie auf nüchternen Magen. Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, leicht verdauliche Speisen und ausreichend klare Flüssigkeiten helfen. Kamillentee ist ein einfaches, aber wirksames Hausmittel – und er hat keine Wechselwirkungen mit Ihrer Therapie.

Bei Durchfall: Trinken Sie viel, meiden Sie Milchprodukte, Alkohol, Koffein und stark ballaststoffreiche Speisen. Bitte nehmen Sie die verschriebenen Präparate trotzdem konsequent ein.
Bei Haarausdünnung: Waschen und bürsten Sie Ihr Haar schonend. Schützen Sie die Kopfhaut vor der Sonne mit einem Hut oder Sonnencreme ab Lichtschutzfaktor 30.


Dranbleiben – warum es sich wirklich lohnt 


Ich weiß, dass es Tage geben kann, an denen Sie am liebsten aufhören würden. Das ist ein Gefühl, das viele Frauen kennen – und das ich sehr ernst nehme. Deshalb möchte ich Ihnen etwas Wichtiges mitgeben:

Studien zeigen, dass mit jedem Jahr, in dem die antihormonelle Therapie konsequent fortgeführt wird, das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, um durchschnittlich 37 % sinkt.1 Und weil mehr als die Hälfte aller Rückfälle bei hormonsensitivem Brustkrebs erst ab dem fünften Jahr nach der Diagnose auftreten1, ist die Therapietreue gerade im Verlauf so entscheidend. Jeder Schritt, den Sie auf diesem Weg gehen, bringt Sie Ihrem Ziel näher: langfristig gesund zu bleiben.

Das Wichtigste: Sprechen Sie mit mir 
Bitte kommen Sie auf mich zu, wenn Nebenwirkungen auftreten – auch wenn sie Ihnen klein oder unwichtig erscheinen. Auch dann, wenn etwas auftritt, das nicht auf dieser Liste steht. Es gibt bei fast jeder Beschwerde eine Möglichkeit, zu helfen: eine Dosisanpassung, ein zusätzliches Medikament, eine Überweisung oder einfach das Wissen, dass etwas normal ist. Sie müssen das nicht alleine tragen. Ich bin Ihr:e Ansprechpartner:in – und wir gehen diesen Weg gemeinsam.
 

  1. https://www.leben-mit-brustkrebs.de/dranbleiberinnen (Zuletzt aufgerufen am 16.03.2026).

 

7. Was bedeutet Rückfallrisiko und welchen Vorteil hat eine adjuvante Kombinationstherapie?

Sie haben so viel geschafft. Und genau deshalb ist jetzt der richtige Moment, weiterzudenken.

Die Operation liegt hinter Ihnen, vielleicht auch die Bestrahlung oder eine Chemotherapie. Verständlich, dass Sie sich jetzt am liebsten sagen würden: geschafft, der Krebs ist besiegt. Und ja – Sie haben wirklich Enormes geleistet. Aber damit Sie über Ihre Chancen informiert sind, möchten wir gemeinsam mit Ihnen noch einen wichtigen Schritt weiterdenken.

Denn Brustkrebs ist eine sogenannte systemische Erkrankung. Das bedeutet: Auch wenn der Tumor erfolgreich entfernt wurde, können mikroskopisch kleine Krebszellen im Körper zurückbleiben. Unsichtbar, nicht nachweisbar, aber möglicherweise vorhanden. Diese Zellen können, müssen aber nicht, später wieder aktiv werden. Genau darum geht es, wenn wir über das Rückfallrisiko sprechen.

Was bedeutet Rückfallrisiko? 
Das Rückfallrisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Brustkrebserkrankung nach der ersten Behandlung zurückkommt. Wie hoch dieses Risiko bei Ihnen persönlich ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Die Biologie Ihres Tumors: Wie aggressiv sind die Krebszellen? Wie schnell teilen sie sich? Reagieren sie auf Hormone?
  • Das Stadium der Erkrankung bei der Erstdiagnose: Wie groß war der Tumor? Waren Lymphknoten betroffen?
  • Ihr Alter und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand.


Wichtig zu wissen: Die Zahlen, über die wir sprechen, sind statistische Werte aus großen Studien. Sie beschreiben, was in großen Gruppen von Patientinnen beobachtet wurde – nicht, was zwingend bei Ihnen eintreten wird. Ihr individuelles Risiko beurteilen wir gemeinsam, auf Basis Ihrer ganz persönlichen Situation.

Was die Wissenschaft uns aber klar zeigt: Bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs bleibt das Rückfallrisiko über viele Jahre bestehen – auch lange nach dem Ende der ersten Therapie. Mehr als die Hälfte aller Rückfälle treten erst fünf oder mehr Jahre nach der Erstdiagnose auf, sogenannte Spätrezidive.1 Rund 90 Prozent aller Rückfälle sind Fernmetastasen2 – das heißt, der Krebs siedelt sich in anderen Organen an. Eine Situation, die wir mit der Ihrer Therapie gemeinsam verhindern möchten.

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Schematische Darstellung des Rückfallrisikos bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs im Zeitverlauf
   

Was ist eine adjuvante Kombinationstherapie – und was bringt sie Ihnen? 
Adjuvant bedeutet: ergänzend, unterstützend – also eine Behandlung, die nach der Operation dafür sorgt, dass verbliebene Krebszellen keine Chance bekommen, sich neu zu entwickeln.

Bei Ihrem Brustkrebs – dem hormonrezeptorpositiven Typ – reagieren die Tumorzellen auf Hormone wie Östrogen. Das ist der Angriffspunkt der antihormonellen Therapie: Sie entzieht dem Tumor sozusagen seinen Treibstoff. Viele Patientinnen beschreiben diese Therapie als ihre “persönliche Lebensversicherung”. Und das trifft es gut: Es ist eine Behandlung, die jeden Tag im Hintergrund für Sie arbeitet.

Wenn Ihr Rückfallrisiko als erhöht eingeschätzt wird, kann diese antihormonelle Therapie gezielt verstärkt werden – durch die Kombination mit einem CDK4/6-Hemmer. Was bedeutet das konkret für Sie?

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Prinzip der adjuvanten medikamentösen Therapie bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs
   

Der CDK4/6-Hemmer greift an einem zweiten Punkt an: Er bremst direkt den Teilungszyklus der Krebszellen – unabhängig vom Hormonsignal. Antihormonelle Therapie und CDK4/6-Hemmer wirken also auf zwei verschiedenen Wegen gleichzeitig. Das ist der entscheidende Vorteil der Kombination: Zwei Mechanismen, die gemeinsam dafür sorgen, dass verbleibende Krebszellen weder wachsen noch sich weiterentwickeln können. 

Und noch etwas Wichtiges: Die Therapie mit einem CDK4/6-Hemmer kann in einem begrenzten Zeitraum auch noch nach Beginn einer Antihormontherapie hinzugefügt werden. Wenn Sie also bisher noch keine Kombinationstherapie erhalten haben, ist das Gespräch darüber auch jetzt noch sinnvoll. 

Dranbleiben – der vielleicht wichtigste Teil der Therapie. 
Alle Therapien können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn sie konsequent eingenommen werden. Das klingt selbstverständlich – ist es aber im Alltag nicht immer. Nebenwirkungen, Erschöpfung, das Gefühl, dass man die Tablette auch mal weglassen könnte, wenn es gerade gut geht – das kennen viele Patientinnen.

Deshalb: Sprechen Sie mit uns. Offen, ehrlich, auch über das, was Sie belastet. Denn oft gibt es Wege, Nebenwirkungen zu lindern oder andere Unterstützung zu finden – aber bitte immer in Absprache mit uns, nicht auf eigene Faust. Eine Dosisänderung zum Beispiel sollten Sie bitte immer mit uns besprechen. 

Wenn Sie verstehen, warum diese Therapie wichtig ist, fällt es Ihnen leichter, auch an schwierigen Tagen weiterzumachen. Werden Sie zur Expertin Ihrer eigenen Erkrankung. Stellen Sie Fragen. Je mehr wir gemeinsam wissen und besprechen, desto besser können wir Ihre Therapie an Ihr Leben anpassen. Dranbleiben lohnt sich. Nicht nur statistisch – sondern für Sie. 

 

  1. https://www.leben-mit-brustkrebs.de/dranbleiberinnen (Zuletzt aufgerufen am 16.03.2026).
  2. Robert-Koch-Institut. Krebs in Deutschland für 2021-2023.

 

8. Was kann ich selbst aktiv tun, um meine Erkrankung und Therapie zu unterstützen?

Diese Frage höre ich oft – und ich finde sie sehr gut. Denn der Wunsch, selbst etwas beizutragen, ist nicht nur verständlich, er ist auch medizinisch sinnvoll. Sie sind keine passive Empfängerin einer Therapie. Sie sind aktiv dabei. Und das macht einen großen Unterschied.

Das Wichtigste zuerst: Dranbleiben 
Wenn ich Ihnen einen einzigen Tipp mitgeben dürfte, wäre es dieser: Nehmen Sie Ihre Medikamente – jeden Tag, konsequent, über die gesamte Dauer der Therapie.

Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Studien zeigen, dass bei frühem Brustkrebs etwa die Hälfte aller Patientinnen, die eine antihormonelle Therapie erhalten, die Therapie vorzeitig abbricht.1-3 Und die Gründe dafür sind meist gut nachvollziehbar: Nebenwirkungen, der Alltag, das Gefühl, dass es einem ja wieder gut geht.

Aber: Mit jedem Jahr, in dem die adjuvante Therapie konsequent fortgeführt wird, sinkt das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, um durchschnittlich 37 %.4 Und weil mehr als die Hälfte aller Rückfälle bei hormonsensitivem Brustkrebs erst nach dem fünften Jahr auftreten,5 ist Dranbleiben gerade im Verlauf so entscheidend – auch dann, wenn Sie sich längst gesund fühlen.

Routine schlägt Motivation 
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie jeden Tag motiviert sind. Das sind die wenigsten Menschen. Was wirklich hilft, ist Routine.

Verknüpfen Sie die Tabletteneinnahme mit etwas, das Sie sowieso täglich tun – dem Zähneputzen, dem Frühstück, dem Schlafengehen. Irgendwann passiert es einfach, ohne dass Sie groß darüber nachdenken müssen.

Und falls Sie einmal eine Einnahme vergessen haben: kein Grund zur Panik. Machen Sie am nächsten Tag einfach weiter. Was zählt, ist das große Bild – und das heißt: Dranbleiben. Jeder Tag bietet die Chance für einen Neustart.

Kommen Sie zu Ihren Kontrolluntersuchungen 
Ihre Kontrolltermine sind ein wichtiger Teil der Therapie. Manche Nebenwirkungen zeigen sich nicht durch Symptome, sondern nur in Blutwerten oder im EKG. Deshalb schauen wir regelmäßig hin: nicht weil wir etwas Schlimmes erwarten, sondern weil wir es früh erkennen wollen, falls etwas ist. Das gibt uns die Möglichkeit, schnell zu reagieren – und Ihnen die Sicherheit, dass Sie gut begleitet werden.

Sprechen Sie mit mir – über alles 
Das Wichtigste, was Sie für Ihre Therapie tun können – neben dem Dranbleiben, ist: reden Sie mit mir. Offen. Über Nebenwirkungen, über Zweifel, über Tage, an denen Sie nicht mehr können.
Nebenwirkungen sind ein häufiger Grund, warum Frauen die Therapie unterbrechen oder abbrechen. Aber viele Nebenwirkungen lassen sich gut managen – durch eine Dosisanpassung, durch begleitende Medikamente, durch nicht-medikamentöse Maßnahmen. Wir finden fast immer eine Lösung. Aber nur, wenn ich weiß, was Sie belastet.

Bewegen Sie sich – auf Ihre Art 
Bewegung kann Ihnen helfen, die Brustkrebs-assoziierte Müdigkeit zu verringern und Ihr allgemeines Wohlbefinden zu verbessern.5

Das bedeutet nicht, dass Sie jetzt joggen müssen. Es bedeutet: Finden Sie eine Bewegungsform, die Ihnen gefällt – und die Sie tatsächlich durchhalten. Dreimal pro Woche, 30 bis 45 Minuten, in einem Tempo, bei dem Sie sich noch unterhalten könnten.6 Das kann ein Spaziergang sein, Walken, Schwimmen, Radfahren, Yoga, Pilates. Alles zählt.

Wenn Sie bisher wenig Sport gemacht haben: Fangen Sie klein an. Einmal um den Häuserblock, dann zweimal. Der erste Schritt ist der wichtigste. Und wenn Sie jemanden finden, der mitkommt – eine Freundin, eine Nachbarin, eine Gruppe – ist es erfahrungsgemäß viel leichter dranzubleiben. 

Ernähren Sie sich gut – ohne sich zu kasteien 
Ich erlebe es häufig, dass Patientinnen nach einer Diagnose das Gefühl haben, jetzt müssten sie ihre Ernährung komplett umstellen, am besten nach irgendeiner strikten Diät.
Meine ehrliche Einschätzung: Eine ausgewogene, mediterrane Kost – viel Gemüse, hochwertiges Öl, gelegentlich Fisch oder Fleisch, wenig Zucker und Alkohol – ist das, was wirklich guttut.6

Und: Genießen Sie auch mal etwas. Ein Stück Kuchen, gelegentlich ein Glas Wein – das macht Ihre Therapie nicht zunichte. Was zählt, ist das Muster, nicht der Ausnahmetag.

Wenn Sie konkrete Fragen zur Ernährung haben oder unsicher sind, empfehle ich Ihnen eine Ernährungsberatung. Viele Brustzentren bieten das an.

Holen Sie sich Unterstützung für Ihre Seele 
Eine Krebsdiagnose verändert alles – und das ist keine Übertreibung. Es ist völlig normal, dass Angst einzieht. Sie bleibt oft ein Begleiter, auch wenn es Ihnen körperlich gut geht.

Das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist eine Reaktion auf eine außergewöhnliche Situation, für die wir in unserem Alltag keine fertigen Bewältigungsstrategien mitbringen.

Psychoonkologinnen und Psychoonkologen sind Fachleute, die genau dafür ausgebildet sind – für den Umgang mit Diagnose, Therapie, Angst und allem, was dazugehört. Viele Brustzentren haben Psychoonkologen im Team. Auch wenn die Wartezeiten außerhalb der Klinik manchmal länger sind: Es lohnt sich, nachzufragen. Ein erstes Gespräch kann schon viel bewegen.

Lassen Sie sich helfen – und bitten Sie aktiv darum
Noch etwas, das ich Ihnen mitgeben möchte: Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen.

Viele Frauen finden es schwer, Hilfe anzunehmen. Aber Ihr Umfeld – Familie, Freundinnen, Nachbarinnen – möchte meistens helfen. Sie wissen nur oft nicht wie. Machen Sie es ihnen leicht: Sagen Sie konkret, was Sie brauchen, wie zum Beispiel “Kannst du heute bitte für mich einkaufen gehen?” Das macht es beiden Seiten leichter.

Selbsthilfegruppen, auch online, können ebenfalls wertvoll sein – als Ort, wo Menschen sind, die verstehen, was Sie durchmachen. Ihr Brustzentrum kann Ihnen Kontakte vermitteln.

Und falls Sie sich um Bürokratisches kümmern müssen, um den Schwerbehindertenausweis oder Sozialleistungen: Der Sozialdienst im Brustzentrum ist Ihre erste Anlaufstelle. Nutzen Sie das Angebot.

 

  1. Paranjpe R, et al. Breast Cancer Res Treat. 2019;174(2):297-305;
  2. Murphy CC, et al. Breast Cancer Res Treat. 2012;134(2):459-478;
  3. Moon Z, et al. Patient Prefer Adherence. 2017;11: 305-322;
  4. Zheng D, Thomas J. Breast Cancer Res Treat. 2023;201:89–104;
  5. https://www.leben-mit-brustkrebs.de/dranbleiberinnen (Zuletzt aufgerufen am 16.03.2026).
  6. https://www.leben-mit-brustkrebs.de/leben/bewegung-und-sport (Zuletzt aufgerufen am 16.03.2026).

 

9. Wo finde ich verlässliche Informationen, Hilfsangebote und Orientierung?

Es ist ganz natürlich, dass Sie nach der Diagnose anfangen zu suchen – im Internet, in Büchern, überall. Der Wunsch, alles zu verstehen und selbst aktiv zu sein, ist gut und richtig.

Aber nicht alles, was man im Netz findet, ist verlässlich. Deshalb möchte ich Ihnen heute einige Anlaufstellen nennen, auf die Sie sich wirklich verlassen können – für medizinische Informationen, für Unterstützung im Alltag und für den Austausch mit anderen Betroffenen.

Hier finden Sie verständlich aufbereitete Informationen rund um Ihre Erkrankung und Therapie, praktische Tipps für den Alltag und Erfahrungsberichte anderer Frauen.

Wenn Sie medizinische Fragen haben 
Für fundierte medizinische Informationen empfehle ich Ihnen den Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums. Dort können Sie sich kostenlos und vertraulich beraten lassen – telefonisch oder online.

Kostenlose Hotline: 0800 – 420 30 40 
Website: www.krebsinformationsdienst.de


Für allgemeine Informationen rund um Krebs stehen außerdem zur Verfügung:


Wenn Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen möchten 
Manchmal tut es gut, mit jemandem zu sprechen, der wirklich versteht, was Sie durchmachen – aus eigener Erfahrung. Patient:innenorganisationen und Selbsthilfegruppen bieten genau das: erlebte Kompetenz, echten Austausch und praktische Tipps, die im Alltag wirklich funktionieren. 

Diese Organisationen sind besonders empfehlenswert:


Ihr Brustzentrum kann Ihnen außerdem Kontakte zu örtlichen Gruppen vermitteln – fragen Sie einfach nach.

Wenn Sie Unterstützung für die Seele suchen 
Eine Krebsdiagnose ist eine außergewöhnliche Belastung – körperlich und seelisch. Psychoonkologinnen und Psychoonkologen sind speziell ausgebildet, um Ihnen dabei zu helfen, mit Ängsten, Sorgen und der veränderten Lebenssituation umzugehen.

Auch Seelsorgerinnen und Seelsorger aller Konfessionen können eine wertvolle Anlaufstelle sein – unabhängig davon, ob Sie religiös sind oder einfach ein offenes Ohr suchen.

Wenn Sie soziale und finanzielle Fragen haben 
Viele Patientinnen wissen nicht, welche Unterstützung ihnen zusteht – dabei gibt es einiges, das Ihnen helfen kann.

Der Sozialdienst Ihres Brustzentrums kann dafür Ihre erste Anlaufstelle sein. Er hilft Ihnen bei der Beantragung von Hilfsmitteln, bei sozialrechtlichen Fragen und beim Ausfüllen von Formularen.

Wichtig zu wissen: Bei frühem Brustkrebs wird in den ersten Jahren nach der Diagnose in der Regel ein Schwerbehindertengrad von mindestens 50 % anerkannt. Das bringt konkrete Vorteile mit sich – zusätzliche Urlaubstage, steuerliche Erleichterungen und einen besonderen Kündigungsschutz. Lassen Sie sich dazu beraten, bevor Sie einen Antrag stellen.

Weitere Informationen zu sozialen und finanziellen Möglichkeiten finden Sie bei:



Ich weiß, dass das viele Informationen auf einmal sind. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Und denken Sie daran: Sie müssen nicht alles allein herausfinden. Ich bin für Sie da – und es gibt ein ganzes Netzwerk an Menschen und Organisationen, die Ihnen helfen wollen.

Fangen Sie mit dem an, was sich für Sie gerade richtig anfühlt. Manchmal ist das ein Telefonat mit dem Krebsinformationsdienst. Manchmal ist es die erste Selbsthilfegruppe. Manchmal ist es einfach, diese eine Website aufzurufen und zu lesen, dass andere Frauen genau das fühlen, was Sie gerade fühlen.

(Hinweis für die Ärzt:innen: Eine gedruckte Adressliste mit allen genannten Anlaufstellen kann als Handout mitgegeben werden. Das Brustzentrum vermittelt auf Wunsch direkte Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Psychoonkolog:innen und weiteren unterstützenden Angebote).

 

Die hier bereitgestellten Informationen dienen als allgemeine Orientierungshilfe für die Erstellung und Nutzung KI-gestützter Avatar-Videos. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und können eine individuelle Konsultation bei einer Ärztin oder einem Arzt allein nicht ersetzen.

Die Erstellung und Verwendung von Avatar-Videos unter Verwendung dieser Informationen – einschließlich der Prüfung auf inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit, Eignung, der Wahrung von Rechten Dritter sowie der erforderlichen Aktualisierung – liegt in der Verantwortung der jeweiligen Ersteller und Nutzer.

Diesen obliegt es zudem, sämtliche rechtlichen Anforderungen, insbesondere datenschutzrechtliche Vorgaben sowie berufsrechtliche und regulatorische Bestimmungen, eigenverantwortlich zu prüfen und einzuhalten. Novartis übernimmt hierfür keine Verantwortung.

Es wird empfohlen, vor der Umsetzung eine individuelle rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen.