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Illustration eines Gehirns vor einer Person im weißen Kittel mit Stethoskop, die eine Geste in Richtung der Darstellung macht.

Verlaufsprognose bei MS: Studie zur Korrelation von kortikaler Plastizität und kognitiver Leistung 

 

Wie kortikale Plastizität und kognitive Leistung zusammenhängen

Die Vorhersage des individuellen klinischen Verlaufs bei Multipler Sklerose (MS) ist bislang nicht möglich. In der aktuellen Leitlinie „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und MOG-IgG-assoziierten Erkrankungen“ werden zwar allgemeine „prognostisch ungünstige“ Faktoren wie ein polysymptomatischer Krankheitsbeginn oder inkomplett remittierende Schübe genannt.  Jedoch lässt das bloße Vorliegen solcher Faktoren noch keine verlässliche Vorhersage des individuellen Krankheitsverlaufs mit Prognose der Behinderungsprogression zu.

Die Plastizitätsreserve standardisiert erfassen

Es erscheint daher wichtig, neben dem weiterentwickelten MRT-Therapiemonitoring (siehe radiologische Zeichen der MS) künftig auch standardisierte Verfahren zur Messung und Einordnung der individuellen Plastizitätsreserve zu etablieren. Der Terminus Plastizitätsreserve bezeichnet in Bezug auf die MS konkret die Kompensationsfähigkeit des Gehirns, entstandene ZNS-Schäden auszugleichen, sodass sich diese (noch) nicht klinisch manifestieren.  

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